Rundgang durch Adventon

Der 16 November ein wunderschöner Sommertag mitten im Herbst. Das Wetter muß man richtig ausnützen für einen ausgedehnten Spaziergang. Begleiten sie uns doch durch Adventon www.fotos.web.de/holzdandler/Rundgang_in_Adventon. Die Tiere sind noch einmal aufgewacht, die Baustellen wurden schon Winterfest gemacht. Eindrücke des Histotainment Parkes mit seinen neuen Bewohnern kurz vor der Wetterbedingten Zwangspause.

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Auerochse oder Ur
Bos primigenius primigenius Hausrind
Bos primigenius taurus
Schulterhöhe: 175 – 185 cm
Gewicht: 800 – 1100 kg
Alter: 25 Jahre
Schon gewusst?
Der Auerochse ist die Stammform aller europäischer Rinderrassen.
Auerochsenbullen waren schwarz mit braunem Aalstrich und schwarzer Stirnlocke.
Urkühe waren rötlichbraun mit dunklerem Hals. Bei beiden Geschlechtern liefen die
hellen Hörner in dunkle Spitzen aus.
Das Maul war weiß umrandet.
Noch heute leben im Atlasgebirge in Marokko kleine Hausrinder, welche die Färbung
des Auerochsen tragen.
Der letzte Auerochse oder Ur genannt, starb 1627 in einem polnischen Wildpark.
Alle europäischen Hausrinder stammen vom Ur ab.
Die Domestikation fand ca. 6.500 v. Chr. im Vorderen Orient im
Zweistromland statt.
Heute gibt es ca. 450 verschiedene Rinderrassen weltweit.
Durch Kreuzung verschiedener Rinderrassen wie ungarische Steppenrinder,
schottische Hochlandrinder, Allgäuer, Werdenfelser, korsische Rinder u.a. gelang es
den Brüdern Heinz und Lutz Heck im Münchner Tierpark Hellabrunn bzw. im Berliner
Zoo ein „Auerochsen ähnliches Rind“ zu züchten. Diese werden heute den Brüdern
zu Ehren auch „Heckrinder „ genannt.
Heckrinder sind sehr robust, widerstandsfähig, wetterfest und werden zunehmend
zur Beweidung von Brachflächen im Landschaftsschutz eingesetzt, um das
Verwalden von ökologisch wertvollen Heidelandschaften zu verhindern.
Die Wildtierformen der Rinder (Ur, Gaur, Banteng, Kouprey, Yak) sind sowohl
untereinander als auch mit Wisent und Bison kreuzbar.
Bis zur Erfindung des Kunstdüngers im 19. Jh. war das Rind wichtigster Dunglieferant
für die Dreifelder-Wirtschaft.
Frühere Rinderrassen gaben nur so wenig Milch, dass es gerade zur Aufzucht des
Kalbes ausreichte.
Spitzenkühe der Schwarzbunten (Holstein Friesen) erbringen heute mit über
10.000 l bei 4% Fett und 3.3% Eiweiß im Jahr eine extrem hohe Milchleistung!
Aus dem Kasein der Milch lassen sich sogar Hemdenknöpfe herstellen.

Von Michael Wolf

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