Die Vorboten des Mongolensturms…
Wir schreiben das Jahr des Herrn 1240 und die Kunde von den gefürchteten und unbesiegten Armeen der Erben des Dschingis Khan verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Angst und Schrecken machen sich breit. Schon die Hälfte der bekannten Welt haben die Mongolen binnen kurzer Zeit erobert und nun stehen sie an den Grenzen des Abendlandes. Der Großkhan schickt Gesandte und Spione, um zu erforschen wie geschickt die Ritter des Abendlandes die Kampfkünste verstehen. Seine Provokateure und die geschicktesten Krieger werden am ritterlichen Turnier auf der Marienhöhe in Adventon teilnehmen, um herauszufinden wer es besser vermag Schwert, Lanze und Bogen im direkten Zweikampf und bei Übungen zu führen. Am 16. und 17. Mai, je zweimal am Tag um 14 und 18 Uhr, kann man Zeuge spektakulärer Reiterkämpfe werden, die beeindruckenden Fähigkeiten der berittenen Bogenschützen und Steppenkrieger des mongolischen Groß Khan bewundern und der Romantik ritterlichen Lebens frönen. Der zielsichere Schuss mit dem mongolischen Reflexbogen vom galoppierenden Pferd wird hier den Vergleich mit der Präzision des ritterlichen Lanzenstoßes antreten müssen. Es bleibt abzuwarten wer als Sieger vom Turnierplatz reiten wird.
Während den Rest des Jahres die Historizität, das Bauen und der Alltag des Mittelalters im Mittelpunkt stehen, ist am kommenden Wochenende die Unterhaltung im Mittelalter im Vordergrund. Immer mehr Gebäude und Strukturen eines mittelalterlichen Gemeinwesens entstehen. Brunnen werden gebaut, Straßen, Kanäle, Ställe, Back- und Brennöfen. Doch an diesem Wochenende gibt es Markttag. So kommen Daniela Singer und Stephan Mühlbauer nur einmal im Jahr nach Osterburken, zum Turnier nämlich um als „Kistler” Truhen und Laden und Holzgeräte feilzuhalten. Mit ihrem Handpuppentheater erzählen sie von Aneike und dem Drachen und für Erwachsene erzählen sie das Märchen vom Königreich Sowieso.
Einen Heidenspaß werden die gleichnamigen Spielleute zu verbreiten suchen. Kriegfield der Unentschlossene, Vicki, Gefion, der Skalde, der Greyff und ihr Gefolge greifen in die Saiten, singen, tanzen, dudeln und trommeln, was Sack, Schalmey und Cornemuse hergeben. Darüber hinaus sind zahlreiche Lager, Handwerker und natürlich die adventonischen Handwerker, Siedler und Reisigen zu sehen. Am Sonntagabend soll der Spießbürger eingeweiht werden, die neue Schenke in der Scheune der Marienhöhe.
Öffnungszeiten: 11.00 bis 20.00 Uhr. Detailliertes Programm und weitere Informationen unter www.adventon.de

