Ein Schiff wird kommen…

Der Odenwald: Unendliche Weiden und tendenziell ein Küstengebirge in etwa zwei Mio. Jahren. Also brauchen wir schon mal vorausblickend ein Schiff: Nach dem Berg Ararat wird der Berg Marienhöhe zum Hafen für ein Schiff: Øya, ein handgebautes Wikingerschiff wird festmachen zwischen Ulvengard, Kirchberg und Stechbahn. Das 15 Meter lange und 9 Tonnen schwere und zwischen den Rudern 4,2 m breite Drachenboot wird demnächst mit dem Tieflader und dem Schwerlastkran einschweben.

Den Plan immer vor Augen, legt Wolfgang die Platten. Nicht etwa ins „Wasser“, sondern in ein Bett aus Sand.

Sieht zwar nicht so aus, aber die Platten sind im Wasser, der erste Anhänger mit dem abgezogenen Boden zu den Slawen verbracht – von Hand abgeladen und ebenfalls eingeebnet. Jetzt wird rund um die Platten eingesandet und der gewachsene Boden wird zwar nicht eben, aber golfplatzweich renaturiert.

Die steilen Buckel und Maulwurfshügel werden zu sanften Wogen unter den Händen von Ljuben Makedonski und Michael Wolf. Foto von Westen Richtung Wikinger.

Die Schnur beweist, dass alles von Wolfgang Schaum sauber eingerichtet und unser Schlepper wirklich „mittelalterlich“ ist.

Der Zaun nach Süden, neu und für die Heckenpflanzung vorbereitet, wird hinter der Göttin „Øya“ verschwinden.

Der Sand wird wieder mit dem Mutterboden abgedeckt…

Jetzt noch Wässern, dann einsäen. Bereits einen Tag später merkt man gar nicht, das vier Mann zwei Tage je 10 Stunden Arbeit damit hatten.

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